Aktuelles

 
Portrait_Friedrich Herrmann 100.jpgNachruf - Friedrich Herrmann verstorben

Friedrich Herrmann.jpgFriedrich Herrmann, über Jahrzehnte ein Freund und Helfer des Reitinstitutes, starb am 6.08.2011 im Alter von 78 Jahren.
Nach einigen Studiensemestern Kunst und Grafik wandte er sich der Architektur zu, die ihn zum Bauunternehmen Züblin führte. In 40 Jahren stand er mit vielfältigen Arbeiten Egon von Neindorff zur Seite, oft bereitete er ihm junge Pferde vor. Der ältere, noch wohlbekannte "Schneemann" war sein Lieblingspferd.
Etliche Grafiken von Herrmann, in denen er das Thema Pferd verarbeitete, sind noch in der "Hardtwaldklause" zu sehen.

    Friedrich Herrmann auf "Polar"                                   Text: Prof. U. Schnitzer

 
Sommer im Reitinstitut

In Zusammenarbeit mit der Karlsruher Jugendkunstschule entstanden im August 2011 diese tollen Bilder: Kinder malten Pferde des Reitinstituts unter der Anleitung der Künstlerin Monika Bartsch.

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Das Reitinstitut im Juni

Unsere Haflinger genießen sichtlich das morgentliche Quadrilletraining.

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Fotos: Prof. U. Schnitzer

 
Morgenarbeit am 1. Mai 2011
 
JL.Robichon.JPGDie beeindruckende Zahl von 15 Pferden und ebenso viele ReiterInnen wurden vorgestellt bei der Morgenarbeit am 1. Mai 2011 im geschmückten Reithaus.

Zunächst waren die Nachwuchspferde an der Reihe, die sich zum Teil erstmals vor Publikum präsentierten.

Am „Langen Zügel" sah man einen kleinen Shetlandhengst, einen Lusitano und ein Württemberger Warmblut.

„Dressurlektionen" hieß der nächste Programmpunkt. Wir bewunderten wieder die ganze Rassenvielfalt, die das Reitinstitut aufweisen kann: ET Murillo.JPGeinen Kladruber, zwei Spanier und einen Lipizzaner. In allen 3 Gangarten stellten die Bereiter ihre Pferde vor und zeigten einige vorzügliche Piaffen, Seitengänge, Traversalen und Galoppwechsel.

„Arbeit an der Hand" hieß es dann: In einigen Variationen wurde diese Arbeit gezeigt, die eine besonders vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Pferd voraussetzt.

Um die Pferde zunächst zu versammeln und zu setzen, wurde mit Piaffen begonnen. In den „Schulen über der Erde" wurden schön gesetzte Levaden gezeigt und zwei Courbetten.

Die fast 100 Gäste zeigten sich beeindruckt.
Am meisten gefreut hat uns der Kommentar eines Gastes, der sagte: „Ihr kommt mit jeder Vorstellung dem Niveau von „früher" ein Stück näher!"

Text: U. Hoss

 

Nachruf - Ille Fribolin gestorben

Anfang 2010 hatten wir uns darüber gefreut, dass Ille Fribolin in ihre alte reiterliche Heimat - das Reitinstitut - zurückkehrte, nachdem die Ettlinger Anlage, in der sie wirkte, zum Gewerbegebiet umgewidmet wurde. Nur wenig mehr als ein Jahr blieben ihr mit ihren noch vier Pferden im neuen alten Quartier.

1956 erhielt sie ersten Reitunterricht bei Egon von Neindorff. Dank ihrer außergewöhnlichen Begabung wurde sie bald zum Vorbild mit ihrem tadellosen, elastischen Sitz und ihrer gefühlvollen Einwirkung. Über die Zeitspanne einer ganzen Generation war sie aus den Festabenden im Reitinstitut nicht wegzudenken. Unvergessen sind ihre Küren mit den Lipizzanerstuten Isolana und Musica.

In den späten 80-er Jahren nahm sie selbständige Unterrichtstätigkeit mit eigenen Pferden auf, die sie bis 2008 fortführen konnte, hoch verehrt von ihren Schülern.

Großer Wertschätzung erfreute sich ihr fachlicher Rat im Reitinstitut, und ihre Unterstützung erfüllt uns mit Dankbarkeit. Mit Ille Fribolin verlässt uns eine herausragende Reiterpersönlichkeit, die mit ihrer Reiterei das Anliegen des Reitinstituts verkörperte. Sie starb am 21.4.2011 im Alter von 78 Jahren.

Ille Fribolin und Egon von Neindorff 700.JPG

Ille Fribolin und Egon von Neindorff mit Lipizzaner-Hengst Pluto Slavina im Jahr 1975

Foto: Prof. Dr-Ing. Ulrich Schnitzer 

 
Der Jahresbericht 2010

Ein Überblick über die Aktivitäten im Reitinstitut - hier können Sie ihn herunterladen

 


PM REGIONALTAGUNG IM REITINSTITUT DER VON-NEINDORFF-STIFTUNG
„Kernpunkte Klassischer Dressurausbildung"


Bis auf den letzten Platz war die schön geschmückte Reithalle am 16.10.2010 gefüllt.
Frau Dr. Ubbens, die Sprecherin der Regionalgruppe Baden-Württemberg, begrüßte die Teilnehmer. Sie freue sich, dass es der Stiftung gelungen sei, das Reitinstitut im Sinne Egon von Neindorffs weiterzuführen und begrüßte insbesondere den Referenten, Herrn Prof. Schnitzer. Sie bedankte sich bei Frau Ursel Hoss, der Vorsitzenden des Fördervereins und Initiatorin der Tagung. Axel Schmidt, der seit dem 1. Januar 2010 die reiterliche und betriebliche Leitung des Reitinstituts inne hat, betonte, wie sehr er sich über das große Interesse der 200 erschienenen „Persönlichen Mitglieder" der FN freue.

Das einführende Referat hielt Herr Prof. Schnitzer, unterstützt durch zahlreiche Fotos und Zeichnungen. Es gehe ihm darum, sagte er, ins Gedächtnis der Reiter und Reiterinnen zurückzurufen, wie eine Pferdeausbildung auszusehen habe, die der Physis und Psyche des Pferdes entspreche. Vehement wandte er sich gegen die heute zum großen Teil angewandten Methoden, die „Rollkur", „Hyperflexion" oder wie auch immer genannt würden. Sie erlaubten es dem Pferd nicht, sein natürliches Gleichgewicht zu finden, gestatteten es ihm nicht, sich immer wieder zu entspannen und seine Muskulatur allmählich zu entwickeln.

Anschließend demonstrierten Pferde und Reiter des Reitinstituts das theoretisch Vorgetragene in der Praxis, einfühlsam moderiert von Reitlehrer Armin Dietrich.

In beeindruckend harmonischer Manier zeigten sie, dass bei der Ausbildung des Pferdes Phasen der „Versammlung" mit solchen einer Entspannung durch das „Vorwärts-Abwärts" abwechseln müssen, bei denen das Pferd eine Haltung einnimmt „wie ein Fuchs auf der Spur".
Auch nach anspruchsvollen Lektionen wie der Galopptraversale, der Pirouette und der Levade dehnten sich die Pferde sofort wieder vertrauensvoll in die Tiefe.

Die Tagungsteilnehmer hatten anschließend Gelegenheit, sowohl die Stallungen als auch den Raum anzuschauen, der in Gedenken an den großen Meister Egon von Neindorff eingerichtet wurde.

Text: Ursel Hoss


Neue Lehrgänge - das sagen die Teilnehmer:

Erstmalig boten die Reitlehrer des Reitinstituts Lehrgänge an, die alle ausgebucht waren. Hier ein paar Rückmeldungen von Teilnehmern:

„Mir gefiel die ruhige und unaufgeregte Atmosphäre während des Unterrichts, der respektvolle Umgang mit Mensch und Tier."

„Das Ambiente des Reitinstituts ist einmalig. Das spürt man schon, wenn man in den Hof einbiegt: die alten Stallungen, die vielen Bäume und vor allem: diese traumhafte Reithalle!"

„Reiten hier bedeutet wirklich arbeiten: an sich, an seinem Sitz, an der ruhigen Hand, an der feinen Kommunikation mit dem Pferd. Leider wird einem dabei auch klar, dass das Lernen nie aufhört!"

„Das Reitinstitut ist einer der wenigen Reitställe, in denen die Klassische Reitlehre ganz und gar ernstgenommen und umgesetzt wird. Die Pferde gehen immer vor der Senkrechten, der Rücken schwingt. Keinerlei Gewalt wird gestattet."

„Vermutlich gibt es wenige Reitställe mit so vielen unterschiedlichen Schulpferden vom Haflinger bis zum edlen Lipizzaner" (Anmerkung: im Moment 22).


Neue reiterliche Leitung des Instituts

Zum 01. Januar 2010 hat Reitlehrer Axel Schmidt (Pferdewirtschaftsmeister Reiten + Zucht und Haltung, Agraingenieur) die Leitung im Reitinstitut übernommen.

In enger Zusammenarbeit mit Reitlehrer Arnim Dietrich (Pferdewirtschaftsmeister Reiten) konnte so das Ausbildungsangebot deutlich erweitert werden. Einzel- und Gruppenstunden finden von nun an täglich statt. Ausbildungspferde werden in größerer Zahl angenommen.


Laufend neue Unterrichtsangebote im Institut

Von Montag bis Sonntag werden Einzel- und Gruppenstunden von beiden Reitlehrern erteilt.
Für die Gruppenstunden steht ein Stundenplan fest, der nun direkt im Menü abrufbar ist:

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Besuchen Sie bitte auch regelmäßig unsere Übersicht anstehender Veranstaltungen und Kurse, sie wird laufend aktualisiert.

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Einzelstunden nach Vereinbarung können in dem angegebenen Zeitraum durchgeführt werden.

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme und nehmen gerne Ihre Terminbuchung an.