Aktuelles


UnicefStadtKarlsruhe.jpg„REITEN FÜR UNICEF"

 

Unter diesem Motto fand am Sonntag dem 1. AUGUST 2010
von 14 bis 18 Uhr im REITINSTITUT zugunsten von UNICEF
ein „Pferdetag" für Kinder statt.

Unicef2010Donatello.jpgDer Tag übertraf alle Erwartungen: Es kamen circa 300 pferdebegeisterte Kinder mit ihren Eltern, Omas und Opas ...
Für je 1 € konnten sie selbst reiten, voltigieren, Kutsche fahren, Pferde malen, tonen oder einfach „kennenlernen".
Beim „Pferdequiz" gab es Glückshufeisen zu gewinnen, im UNICEF-Zelt konnte man sich schminken lassen und unter der alten Linde Kaffee und (gespendeten) Kuchen genießen.

Über 40 Helfer des Reitinstituts hatten sich bereit erklärt, die Pferde Unicef2010KutscheundKinder.jpgvorzubereiten, zu reiten, zu führen oder anzupacken, wo auch immer es nötig war. Die Stimmung war ganz entspannt und fröhlich und unsere Pferde spielten ihre neuen Rollen hervorragend!
Schließlich konnten wir voller Stolz 1.400 € an UNICEF überweisen!
Das Geld soll Kinder-Projekten in Haiti, Burundi und dem Niger zugute kommen, „damit sie weniger Not leiden müssen", wie Ann Kathrin Linsenhoff, die Schirmherrin des UNICEF-Reitertages schrieb.
DANKE an all die tollen Helfer!

Unicef2010Gruppenbild.jpgUnicef2010GinaCarina.jpgUnicef2010Zelt.jpg

Unicef2010Kinder tonen.jpgUnicef2010Gste.jpgUnicef2010Menphis.jpg

Text: Ursel Hoss
Fotos: Renate Höfferlin

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Christin Motta am Reitinstitut


Erneut als "Gastdozentin" am Reitinstitut begrüßt werden konnte Frau Christin Motta. Die schweizer Ausbilderin und Richterin ist mit dem Reitinstitut langjährig verbunden. Am 5. und 6. Juni stand sie für Einzelunterricht zur Verfügung. An beiden restlos ausgebuchten Tagen begeisterte sie die Teilnehmer wieder mit ihrer unvergleichlichen Art, auf die einzelnen Schüler und Pferde einzugehen.

 

Text und Foto: U. Schnitzer

11.06.2010


Außenanlagen: Eigeninitiative der Reiter zur Erneuerung der Tretschicht auf Paddocks und Reitplatz


Neue Tretschichten erhielten der große Reitplatz, der Longierzirkel und die Paddocks. Dank einer Spende der Familie Degler konnten 80 Kubikmeter spezieller Nadelholzspäne beschafft werden. Zur Vorbereitung der Paddocks leistete eine Gruppe von Reitern am 24.04.2010 einen ganztägigen Einsatz.

Ein weiterer Arbeitstag mit Schaufeln und Schubkarren war erforderlich, um die beiden je 40 cbm großen Materialberge auf die Flächen zu verteilen.
Die Stiftung dankt der Familie Degler und dem Einsatztrupp!

Paddock1.JPGPaddock 2.JPG 

 

 

 

 

 

 

          Knochenarbeit war erforderlich beim Abräumen des alten                            Alle verfügbaren Schubkarren waren im Einsatz beim Verteilen     
            Paddockbelages und der Vorbereitung der Unterböden                                 der Holzspäne auf Reitplatz und Paddocks am 08.05.2010

 

Paddock 3.JPG     Gute Stimmung auch während der Grillpause

Fotos und Text: Prof. U. Schnitzer

 
Stallerweiterung - Ille Fribolin kehrt zurück ans Reitinstitut


Als Egon von Neindorff im Jahr 1949 in die ehemalige Telegrafenkaserne einzog, stand ihm nur ein kleiner Abschnitt des 130 m langen Stalltraktes zur Verfügung. Der größte Teil war durch Handwerksbetriebe genutzt. Im Laufe der Jahrzehnte konnte der Stall nach und nach erweitert werden. Nachdem nun auch der letzte Gewerbebetrieb, eine Schreinerei, seine Tätigkeit einstellt, wurde der Stall in seiner ursprünglichen Länge für die 4_Belle Cante_1.jpgPferde zurückgewonnen.


Mit den vier zusätzlichen großzügigen Boxen verfügt das Reitinstitut jetzt über 53 Boxen. Zur Militärzeit mussten sich 120 Pferde den selben Platz teilen, damals in Anbindehaltung.

Mitte Februar bezog Frau Ille Fribolin den neugestalteten Stallabschnitt, den sie großzügig vorfinanziert hatte. Frau Fribolin musste ihren eigenen Betrieb in Ettlingen aufgeben, nachdem dessen Areal das Industriegebiet ergänzen soll.

  

3_Pluto Slavina.JPG

 


Februar 2010: Frau Fribolin mit Schimmelstute Belle Cante
im frisch bezogenen Stallteil, der seit der Nachkriegs-
zeit verschiedenen
Handwerksbetrieben gedient hatte.
Foto: Prof. U. Schnitzer                   

Älteren Freunden des Reitinstitutes ist ihre Mitwirkung bei den Festveranstaltungen noch gegenwärtig. Von Mitte der 50-er Jahre bis in die 80-er Jahre leistete sie wesentliche Beiträge zur Ausbildung und Präsentation der Pferde. Über viele Jahre führte sie die 6-er Quadrille an. Unvergessen sind ihre Küren mit den Lipizzanerstuten Isolana und Musica. Wir freuen uns über die Rückkehr von Ille Fribolin in ihre alte reiterliche Heimat.  

                Ille Fribolin und Egon von Neindorff Mitte der 70-er Jahre
                mit dem Lipizzaner-Hengst Pluto Slavina

                           Foto: Prof. U. Schnitzer

Text: Prof. U. Schnitzer, 15.Mai 2010


5 FRAGEN AN ... LIV TOLSAGER

Praktikantin aus Dänemark im Reitinstitut Januar bis April 2010

1.) Frau Tolsager, wie haben Sie zum ersten Mal von Egon von Neindorff und dem Reitinstitut erfahren?
Das war vor ca. 13 Jahren. Ich las in einem dänischen Magazin einen Artikel von Prof. Schnitzer und war tief beeindruckt und inspiriert! Ich war auf der Suche nach wirklich guten Lehrern, die die Klassische Reitlehre ernstnehmen.

2.) Und so kamen Sie zu Egon von Neindorff?
Von Neindorff ist ja eine Berühmtheit in Reiterkreisen gewesen und es war immer mein Traum, ihn selbst kennen zu lernen. Ich kam 2003 nach Karlsruhe und hatte somit das große Glück, Neindorff noch zu Lebzeiten zu erleben. Einen Monat lang ritt ich den ganzen Tag, z.B. auf Monteaura und Paulchen. Neindorff gefiel mein Sitz und er förderte mich sehr. Ich war sehr angetan von seiner disziplinierten und völlig kompromißlosen Art, die Reiterei zu betreiben.

liv_klein.jpg3.) Und nun sind Sie 2010 zurückgekommen. Warum?
Ich bin oder war immer auf der Suche nach einem Ort, wo über die Klassische Reitlehre nicht nur geredet wird, sondern wo sie, Tag für Tag, umgesetzt und gelebt wird. Ich habe mich auf vielen Abreiteplätzen Nordeuropas und in vielen Ställen umgesehen und war oft enttäuscht: es gibt nur sehr wenige Orte, wo die Reitlehre ernstgenommen wird. Karlsruhe ist ein solcher Ort, eine Offenbarung, wenn man auf der Suche ist!

4.) Das Reitinstitut steht seit dem 1.01.10 unter der Leitung von Axel Schmidt ...
Er ist ein wunderbarer Reiter und Lehrer. Nie zieht er am Zügel, nie kämpft er mit einem Pferd. Immer sind die Pferde losgelassen, immer vor der Senkrechten, auch in schwierigen Lektionen. Er ist auch streng und macht keine Kompromisse wie Egon von Neindorff, aber zugleich entspannt und humorvoll: Ich habe enorm viel gelernt bei ihm. Das Reiten hier ist nicht „spektakulär" wie vielerorts, sondern es ist ein ehrliches gutes Reiten.

5.) Heute reiten Sie zum ersten Mal bei der „Morgenarbeit" mit und dann werden Sie uns leider verlassen!
Ja, ich werde heute Landsmann und auch unser eigenes Pferd, die Trakehnerstute Mazarin vorstellen.
Und ja, ich muß wieder nach Hause. Aber ich habe mich so wohlgefühlt in Karlsruhe, alle sind so nett hier; ich werde bestimmt wiederkommen!

Interview: Ursel Hoss, 2.05.2010

Jahresbericht 2009

Der aktuelle Jahresbericht für das Jahr 2009 ist nun verfügbar für den interessierten Leser.

Sie können ihn hier herunterladen.


Neue Lehrgänge - das sagen die Teilnehmer:

Erstmalig boten die Reitlehrer des Reitinstituts Lehrgänge an, die alle ausgebucht waren. Hier ein paar Rückmeldungen von Teilnehmern:

„Mir gefiel die ruhige und unaufgeregte Atmosphäre während des Unterrichts, der respektvolle Umgang mit Mensch und Tier."

„Das Ambiente des Reitinstituts ist einmalig. Das spürt man schon, wenn man in den Hof einbiegt: die alten Stallungen, die vielen Bäume und vor allem: diese traumhafte Reithalle!"

„Reiten hier bedeutet wirklich arbeiten: an sich, an seinem Sitz, an der ruhigen Hand, an der feinen Kommunikation mit dem Pferd. Leider wird einem dabei auch klar, dass das Lernen nie aufhört!"

„Das Reitinstitut ist einer der wenigen Reitställe, in denen die Klassische Reitlehre ganz und gar ernstgenommen und umgesetzt wird. Die Pferde gehen immer vor der Senkrechten, der Rücken schwingt. Keinerlei Gewalt wird gestattet."

„Vermutlich gibt es wenige Reitställe mit so vielen unterschiedlichen Schulpferden vom Haflinger bis zum edlen Lipizzaner" (Anmerkung: im Moment 22).


Neue reiterliche Leitung des Instituts

Zum 01. Januar 2010 hat Reitlehrer Axel Schmidt (Pferdewirtschaftsmeister Reiten + Zucht und Haltung, Agraingenieur) die Leitung im Reitinstitut übernommen.

In enger Zusammenarbeit mit Reitlehrer Arnim Dietrich (Pferdewirtschaftsmeister Reiten) konnte so das Ausbildungsangebot deutlich erweitert werden. Einzel- und Gruppenstunden finden von nun an täglich statt. Ausbildungspferde werden in größerer Zahl angenommen.


Laufend neue Unterrichtsangebote im Institut

Von Montag bis Sonntag werden Einzel- und Gruppenstunden von beiden Reitlehrern erteilt.
Für die Gruppenstunden steht ein Stundenplan fest, der nun direkt im Menü abrufbar ist:

--> --> hier gehts direkt zum Stundenplan

Besuchen Sie bitte auch regelmäßig unsere Übersicht anstehender Veranstaltungen und Kurse, sie wird laufend aktualisiert.

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Einzelstunden nach Vereinbarung können in dem angegebenen Zeitraum durchgeführt werden.

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche Teilnahme und nehmen gerne Ihre Terminbuchung an.