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Presseschau 2007


Die von Neindorff Stiftung Karlsruhe präsentiert sich der Öffentlichkeit

Erstmals wieder Festabende der Klassischen Reitkunst am 7. und 8. September

Drei Jahre nach dem Tod des Altmeisters und nach einer schwierigen Zeit der Umstrukturierung wird die Egon von Neindorff Stiftung am 7. und 8. September 2007 erstmals wieder Festabende der Klassischen Reitkunst veranstalten und damit zeigen, dass in der denkmalgeschützten Reithalle nach wie vor die Klassische Reitkunst in seinem Sinne gepflegt und gelehrt wird.

Seit dem Neuanfang durch die Egon von Neindorff Stiftung am 1.1.2005 ist viel geschehen im altehrwürdigen Reitinstitut. Unter der Leitung des Geschäftsführers Dr. Stefan Wachtarz, langjähriger Schüler Egon von Neindorffs, wurde zunächst der Pferdebestand begutachtet und verdiente Schulpferde in den Ruhestand geschickt. Die Stiftung erwarb über ein Dutzend neuer Pferde jeglichen Ausbildungsstandes, unter anderem einen dreijährigen Württemberger Wallach aus dem Marbacher Landgestüt. Ein hoch prämierter 4-jähriger PRE-Hengst ist eine Dauerleihgabe der Schweizer Züchter. Inzwischen stehen über 20 Schulpferde für jeden Anspruch den Schülern zur Verfügung. Dieses Angebot wird rege von ortsansässigen und auswärtigen Kunden genutzt.

Das Ausbildungsteam Dr. Wachtarz, Reitlehrer FN Armin Dietrich und Bereiterin Kathrin Hengstenberg hat es sich zum Ziel gesetzt, die naturgemäßen Ausbildung, wie es die klassische Lehre fordert, auch weiterhin im Sinne der Schule zu lehren. Aus besonders begabten Schülern wurden von der Stiftung unterstützte Fördergruppen gebildet. Drei öffentliche Morgenarbeiten gaben in den letzten beiden Jahres bereits Einblick in die Arbeit des Instituts.

Auf der Anlage wurde viel renoviert, die Böden in der Halle und auf dem Reitplatz erneuert und zahlreiche Paddocks angelegt, auf denen sich täglich alle Pferde tummeln dürfen.

Mit den Festabenden will die Egon von Neindorff Stiftung an die Tradition anschließen, die Klassischen Reitlehre einem breiten Publikum nahe zu bringen. Gerade in der heutigen Zeit der heißen Diskussionen um Reitstile, ist es den Beteiligten ein Anliegen, das Verständnis für die natürliche Gymnastizierung und damit unverkrampfte Ausbildung bis hin zu den höchsten Klassen zu wecken.

Reitveranstaltung 2007.jpgDargeboten ausschließlich von Amateuren wird ein Ausschnitt aus der Ausbildung des Dressurpferdes gezeigt, von den Remonten bis zur höchsten Versammlung, sowie Arbeit am Langer Zügel und an der Hand. Umrahmt wird der Abend von Klassischer Musik, den Fachkommentar spricht Stiftungsratsmitglied Dr. Dietrich Plewa.

Neben dem traditionellen Stallrundgang nach der Veranstaltung kann auch ein vom Förderverein eingerichteter Gedächtnisraum besichtigt werden. Er birgt Erinnerungsstücke an von Neindorff, wie einen hirschledernen Schulsattel, Fotos und Dokumente, sowie eine kleine Fachbibliothek.

 

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